Würmer – wie unangenehm und gefährlich!

Ich bin ein furchtloser Streuner, liebe meine Freiheit und stecke meine Nase fast überall rein. Auf eines kann ich bei meinen Streifzügen allerdings verzichten: Würmer!

Es ist mir äußerst unangenehm, aber immer wieder werde ich von diesen Parasiten befallen. Die Eier und Larven von Würmern lauern einfach überall: im Garten, auf der Wiese, im Katzenkot. Auch befallene Flöhe, Mäuse und andere Nager übertragen Würmer. Tss! Selbst Katzen, die nie die Wohnung verlassen, sind vor den Schmarotzern nicht sicher.

Wusstet Ihr, dass Wurmeier auch durch Schmutz und Staub an den Schuhen ins Haus gelangen? Also Vorsicht! Würmer sind für uns Katzen nicht nur unangenehm; Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer und Lungenwürmer können auch ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für uns darstellen. Je nach Art und Anzahl können Würmer bei uns Katzen Erkrankungen verursachen. Die möglichen Folgen reichen von Magen-Darm-Beschwerden bis zu Schäden an Organen, wie Leber und Lunge. Das ist aber noch nicht alles! Bestimmte Würmer können auch auf Menschen übertragen werden. Schützt Ihr also uns vor diesen Parasiten, so schützt Ihr Euch selber.

Wie? Ganz einfach: Der Wurm muss raus! Eine regelmäßige Entwurmung bzw. Wurmkur bei Katzen ist das A und O. Wie häufig Katzen behandelt werden müssen, richtet sich dabei nach unserem Alter und den Lebensumständen:
  • Bei Freigängern wird z.B. eine monatliche Behandlung gegen Bandwürmer empfohlen. Dafür gibt es unterschiedliche Wurmmittel – Tabletten oder Spot-on-Lösungen, wie z.B. Droncit®. Wenn Ihr mich fragt: Die Tabletten sind meist zu dick und einfach nur „igitt“. Ich für meinen Katzenteil bevorzuge lieber ein Spot-on-Präparat. Da ist das Medikament als Lösung in einer kleinen Pipette und wird einfach in meinen Nacken geträufelt.
  • Leben Kleinkinder im Katzenhaushalt, kann eine Wurmkur alle vier Wochen ebenfalls ratsam sein.
  • Gegen verschiedene Rundwürmer, wie z.B. Spulwürmer, sollten es mindestens vier Entwurmungen pro Jahr sein, hat der Tierarzt zu meinem Menschen gesagt. Hier sind Mittel die gegen alle Entwicklungsstadien der Würmer – also auch gegen die Wanderlarven der Spulwürmer wirken – meines Erachtens zu bevorzugen. Keine Larven – keine Würmer. Ist einfach gründlicher! Zum Glück gibt es dafür gut verträgliche Spot-on-Lösungen, die selbst Welpen und tragenden oder laktierenden Katzen gegeben werden können.
  • Ach ja, und solltet Ihr auch mal einen  Katzenhusten nicht loswerden: das können Lungenwürmer sein. Auch hier kann die richtige Wurmkur helfen!
  • Und bitte vergesst die Flöhe nicht. Sie können Bandwürmer übertragen. Es ist durchaus sinnvoll, nach jedem Flohbefall eine Wurmbehandlung durchzuführen. Besser noch: Wir Katzen bekommen erst gar keine Flöhe! Zur Behandlung, aber auch zur Vorsorge gibt es wirksame und anwenderfreudliche Mittel, wie z.B. Advantage®

Wenn Ihr unsicher seid, liebe Dosenöffner, fragt doch einfach den Tierarzt, was die richtige Behandlung für Euren Schmusetiger ist.

Und noch etwas: Achtet auf konsequente Hygiene im Alltag. Eine gewissenhafte Beseitigung und Entsorgung von Katzenkot ist wichtig – in verschlossenen Tüten und über den Hausmüll. Nur so und nicht anders. Weitere Tipps und Tricks findet Ihr hier.