Trinkgelade!

Habe ich schon erzählt, dass Essen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist? Ja? Na gut. Mit dem Trinken tue ich mich hingegen etwas schwerer Da ich hauptsächlich Feuchtfutter zu mir nehme, ist das nicht ganz so dramatisch. Trotzdem sollte ich immer mal wieder beim Trinknapf vorbeischauen – und insbesondere meine Kumpels, die vor allem Trockenfutter runterschlingen. Als Faustregel gilt: Täglich etwa 50 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht – da ist die im Futter enthaltene Flüssigkeit aber bereits eingerechnet.

Hier ein paar an lebenden Exemplaren erprobte und bewährte Tipps, damit das Schlabbern leichter fällt:

Tipp 1: Trinken und Essen trennen – wenn der Trinknapf nicht bei der Futterstation steht, bin ich entspannter, da riecht’s dann nicht so lecker.

Tipp 2: Viel hilft viel – wenn ich durch mein Revier stolziere und dabei an mehreren Wasserquellen vorbeikomme, könnte ich mich eventuell zur Aufnahme einiger Tropfen herablassen.

Tipp 3: Frischekick oder trübe Aussichten – wenn ich dem frisch gezapften Leitungswasser nicht so zuspreche, stehe ich halt mehr auf seit Stunden abgestandenes Wasser. Also: ausprobieren und stehenlassen.

Tipp 4: Traurig, aber wahr – wenn ich so an die Trinkvorlieben einiger Kumpels denke (Toilettenschüssel, Gießkanne, tropfender Wasserhahn), wird mir eher übel. Vielleicht hilft da einer der anderen Tipps weiter?

Tipp 5: Feuchtes Feuchtfutter – wenn die Feuchtfuttermahlzeit mit 2-3 Esslöffeln Wasser gepimpt wird, bin ich dem auch nicht abgeneigt (das schlürft sich so schön).

Tipp 6: Gourmet-Tipp – wenn ich einfach nicht auf Wasser pur stehe, kann ein wenig Thunfischwasser oder ein Schluck Katzenmilch (laktosefrei) in der Plörre wahre Wunder wirken. Aber bitte keine Kuhmilch, die macht meine Niere auf Dauer fertig und hat schon so manchen Kollegen ins Grab gebracht.

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