Mieze allein zu Haus?
Das solltest du beachten, wenn es für deine Katze in eine Tierpension geht.

Wenn ihr Dosenöffner euren Urlaub plant, bleiben wir Miezen lieber zu Hause. Statt Bergpanorama oder Traumstrand bevorzugen wir eine gleichbleibende Umgebung oder zumindest feste Abläufe. Wenn sich also zu Hause keiner um uns kümmern kann, sind wir am besten in einer Tierpension aufgehoben. Allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die ihr dabei achten solltet.

Unsere Betreuungssituation solltet ihr beispielsweise rechtzeitig planen, denn beliebte Tierpensionen sind während der klassischen Urlaubszeiten oft schon weit im Voraus ausgebucht. Am besten macht ihr euch selbst ein Bild von unserer Unterbringung und schaut euch genau an, wie es dort aussieht. Sind die Zimmer oder Gehege sauber, hell und gemütlich? Können wir dort klettern und haben genügend Auslauf, aber gleichzeitig auch eine Möglichkeit zum Rückzug? Wie und von wem werden wir versorgt?

Ein gutes Zeichen ist es, wenn die Pension darauf achtet, nur gesunde und geimpfte Tiere aufzunehmen, und auch auf besondere Wünsche bezüglich Fütterung oder Fellpflege eingeht. Fragt ruhig auch nach einer Betriebserlaubnis und danach, ob wir ausreichend Zuwendung bekommen – wenn ihr euch schon erholen müsst, dann möchten wir wenigstens von jemand anderem gekrault werden.

Vor unserem Aufenthalt in der Tierpension solltet ihr uns einmal vom Tierarzt durchchecken lassen, damit wir auch fit und munter sind und ihr beruhigt in die Ferien fahren könnt. Am besten macht ihr mit uns Zuhause außerdem noch eine kleine Wellness- und Gesundheitssession: Fell-, Krallen- und Zahnpflege gehören ebenso dazu wie eine Untersuchung auf Flöhe oder Zecken. Denn überall, wo viele Tiere aufeinandertreffen, besteht sonst die Gefahr, dass ein Vierbeiner Parasiten einschleppt und auf die ganze Gruppe überträgt. Wichtig ist deswegen auch, dass wir kurz vor unserem Aufenthalt in der Katzenpension noch einmal entwurmt werden.

Wenn es dann soweit ist, werden wir unsere gewohnte Umgebung und auch euch sicherlich furchtbar vermissen (auch wenn wir es vielleicht nicht so zeigen oder euch sogar mit Nichtachtung strafen). Aber macht euch keine Sorgen. Wir kommen schon klar. Eine gewisse Zeit außerhalb unserer Komfortzone überstehen wir völlig unbeschadet. Als Wiedergutmachung könnt ihr uns ja hinterher besonders verwöhnen und ausgiebig mit uns kuscheln – dann wird selbst der stolzeste Kater wieder zum Schmusekätzchen.