Alles meins!

Generell lassen sich mir wenig Dinge vorwerfen, und für manche kann ich einfach gar nichts – zum Beispiel wenn es um mein Revier geht. Das liegt mir in den Genen. Als Kater habe ich ein noch viel stärkeres Bedürfnis, mich breitzumachen – und als Wohnungskatze sind Schlaf- und Ruheplätze sowie der Futternapf mein Heiligstes.

Die Freigänger-Kollegen ticken da etwas anders.

Stadtkatzen …

  • … müssen mit dem knappen Raumangebot und vielen Konkurrenten klarkommen
  • … haben ihr jeweils eigenes Wegenetz durch enge Straßen und Gärten
  • … sind schon mal in Prügeleien verwickelt und – da führt kein Weg dran vorbei – nach einer Kastration deutlich weniger aggressiv

 

Landkatzen …

  • … kontrollieren recht große Gebiete
  • … markieren mit Duftnoten ihr Revier (das machen wir alle, oder wozu reibe ich den Schwanz an deinen Beinen?)
  • … werden von Bauern bewusst als Schädlingsbekämpfer eingesetzt und durch Füttern an den Hof gebunden

 

Wen wundert’s: Der entscheidende Faktor ist das Nahrungsangebot. Je besser die Fütterung, umso kleiner das Revier. Das möchte ich allen Katzenhaltern ans Herz legen.

Wie du die Zufriedenheit deines Fellknäuels weiter steigern kannst, erfährst du in den Tipps & Tricks zur Katzenhaltung und im Survival-Guide „Artgerechte Wohnung“.