Nicht bös‘ gemeint

Ja, ich gestehe: Auch ich habe mein Personal schon mal gekratzt. Es ging dabei um diese niederträchtige Spielmaus, die hatte ich schneller in der Mangel, als der Futterexperte sie loslassen konnte. Tschuldige noch mal.

Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich das Risiko für Blutverlust aber minimieren:

  • Regel 1: Hände weg. Immer ein geeignetes Spielzeug verwenden: So bleiben die Hände in Sicherheit.
  • Regel 2: Der Federwedel stirbt. Ab und zu die Beute packen und davontragen lassen: Dann stauen sich keine Aggressionen an.
  • Regel 3: Konsequent Memme sein. Bei jedem übermäßigen Kralleneinsatz sofort „Nein“ schreien und das Spiel abbrechen: Katzen sind durchaus lernfähig.
  • Regel 4: Den Tiger rauslassen. Zehn Minuten im Spiel richtig verausgaben: Das baut Energien ab.
  • Regel 5: Simulieren, aber richtig. Beuteverhalten korrekt nachahmen, also kleine Spielsachen schnell und von mir wegbewegen (und nicht an Kopf oder Rücken rumfuchteln – welche Maus macht denn sowas?): Macht mir keine Angst.
  • Regel 6: Distanz wahren. Ob beim Spiel, während des Schlafens oder Putzens oder an bestimmten Körperregionen: Manchmal will ich keinen Körperkontakt, und in Ruhe lassen ist das Beste.