Kein alter Knacker

Etwa 15 Jahre, so lange kann ich als Wohnungskatze das Leben meines Dieners verschönern. Manche von uns Stubenhockern werden sogar richtige Greise. Freigänger-Kollegen können im Schnitt leider nur mit ca. 8 Lenzen rechnen – it’s a jungle out there. Ob Freigang oder nicht, im Alter benötigen Samtpfoten besonders viel Zuwendung und Aufmerksamkeit.

  • Bitte mehr schmusen! Auch wenn ich derzeit noch ein vitaler, kerniger Bursche bin, irgendwann werde ich ruhiger und anhänglicher.
  • Ein Seniorenteller reicht! Da ich mich dann weniger bewege, benötige ich weniger Kalorien, aber mehr Vitamine – spezielles Seniorenfutter in kleinen Portiönchen über den Tag verteilt ist ideal.
  • Spielen in Maßen! Mein Jagdtrieb geht nicht einfach verloren, daher bin ich für ein Spielchen weiterhin offen. Anstatt wildem Herumgetobe interessieren mich aber mehr Strategie- und Geschicklichkeitsangebote.
  • Einschränkungen beachten! Manche meiner extrem geschärften Sinne wie Riechen, Hören und Sehen lassen mit zunehmendem Alter nach (wie bei 2-Beinern). Also bitte nicht die Wohnung umdekorieren oder meinen Kratzbaum austauschen, sondern stehenlassen und außerdem altersgerechte Treppchen zum Fensterplatz aufbauen. Ach ja, und Zugluft finde ich als Senior besonders anstrengend.
  • Öfter mal zum Tierarzt! Zahnfleischentzündungen, Nierenerkrankungen, Gelenkprobleme – die Liste der Wehwehchen von Katzensenioren ist lang und nicht schön. Ein regelmäßiger Alters-Checkup beim Tierarzt kann helfen, die Symptome zu erkennen und zu lindern.

Schlafen und trinken ist natürlich auch im Alter wichtig. Und auch die Wurmprophylaxe sollte nicht ausbleiben.