Haarige Angelegenheit: Haarballen

Wie die meisten von uns putze ich mich mehrmals am Tag. Dabei verschlucke ich oft auch eine Menge meines Fells.  Vor allem zur bald nahenden Frühlingszeit, denn dann steht wieder ein Fellwechsel an. Da sich Haare so schlecht verdauen lassen, bilden sich von Zeit zu Zeit gewaltige Haarballen in meinem Magen. Wenn sie dort zu groß werden, würge ich sie hoch (andernfalls bleibt bald kein Platz mehr für Futter – und das will ja keiner!) Besonders angenehm finde ich das zwar nicht, aber: Wer schön sein will muss leiden – zumindest ein bisschen, dachte ich immer.

Zum Glück gibt es mein Frauchen. Die hat sich nämlich umgehört, mit welchen Tipps und Tricks sie mir die Fellpflege erleichtern und somit der Bildung von Haarballen vorbeugen kann:

  • Regelmäßiges Bürsten
    Am leichtesten lässt sich der Bildung von Haarballen vorbeugen, wenn ihr uns regelmäßig bürstet. Besonders unseren langhaarigen Artgenossen ist dabei viel Aufmerksamkeit zu schenken. Aber auch für alle anderen gilt: Einmal pro Woche bürsten, befreit uns von jeder Menge Fell, dass wir sonst verschlucken würden. Außerdem lassen sich dadurch frühzeitig mögliche Parasiten wie Zecken oder Flöhe erkennen. Und noch ein kleiner Tipp: Nachpolieren. Wenn ihr nach dem Kämmen unser Fell mit einem feuchten Waschlappen abwischt, dann nehmt ihr auch die losen Haare mit, die eurer Bürste entgangen sind.
  • Katzengras
    Leider ist es so, dass sich die Haarballen manchmal als sehr hartnäckig erweisen und sich weder vor noch zurück bewegen. In diesem Fall knabbern wir unglaublich gerne an Katzengras. Das hilft uns, die Haarballen leichter zu erbrechen. Spezielles ungiftiges Katzengras bekommt mein Frauchen in einem dieser Futter-Schlaraffenland-Märkte.
  • Futter
    Es gibt spezielle Futtersorten, die reich an Ballaststoffen und Fetten sind. Sie sollen unsere Verdauung unterstützen, damit verschluckte Haare möglichst schnell in den Darm weitertransportiert werden und sie sich nicht im Magen zusammenklumpen können.
  • Unterhaltung
    Es gibt Artgenossen, die nehmen die Körperhygiene viel zu ernst und machen kaum etwas anderes, als sich zu putzen. Wenn es euch gelingt, durch Spielen die Aufmerksamkeit eurer Samtpfote zu erlangen, lenkt ihr sie dadurch vorübergehend von übertriebener Fellpflege ab.

Ich sage euch, diese Tipps sind wirklich spitze. Manchmal ist mein Frauchen eben doch zu etwas zu gebrauchen ;-)